Das Terminal

parasitäre Gewerkschaftsfolklore durch Funktionäre: die Streiks der Privilegierten

Veröffentlicht in BVG, Gesellschaft, Gewerkschaften, Parasiten, Politik, Relikte, Streik by malloc am März 4th, 2008

Ein über die Zeit widerwärtig gewordenes Relikt des 19. Jahrhunderts sind die Gewerkschaften.

Zum Begriff der Gewerkschaft assoziiert noch immer das Bild des ausgebeuteten Maschinenarbeiters, der nur en masse und mit Druck seine elementarsten Rechte durchsetzen kann. Doch Stahl- oder gar VW-Beschäftigte leben heute im Sozialismus, bilden unsere gut ausgestattete Mittelschicht, Gewerkschaften aber gibt es immer noch. Wer ist da drin, heute, in den Gewerkschaften? Wer streikt heute?

Es sind in fieser Regelmässigkeit jene, die eigentlich ob ihrer zentralen Stellung für das Gemeinwesen gar nicht streiken dürften, verbeamtet oder vereidigt gehören: als Diener des Gemeinwohls. Es streiken die Gewerkschaften des “öffentlichen Dienstes”, der städtischen Transportbetriebe, der Eisenbahn, der Stadtreinigung, der Verwaltung. Leute also, die es geschafft haben: Schwer zu kündigen, ihr Einkommen hat nichts mit “Auftragslagen” zu tun; was sie haben, ist ihnen sicher, sie sind die Lieblinge der Banken. Man sehe sich einen ihrer Aufmärsche an: die roten Trillerpfeifen in den pausbäckigen Gesichtern ihrer Bonzen. Immer mehr fordern. Jahr für Jahr. Immer mehr. Wenn die Gesellschaft - also Du und ich - nicht spurt: Streik! Ist ein Abschluss erzielt, nehmen sie wenige Jahre später wieder das Volk zur Geisel.

Heute sind “Gewerkschaften” nichts als der organisierte Terror von staatsnah Bediensteten gegen das Volk, um ihre eh schon privilegierte Stellung immer bequemer auszubauen. Die Leidtragenden sind alle, die auf Transportmittel angewiesen sind, um zur Arbeit zu fahren, und dann dort zur einen Hälfte für den eignen Unterhalt zu arbeiten, zur anderen für den der streikenden “öffentlich” “Bediensteten”. Selbst haben sie nichts von irgendwelchen Gerkschafts-abschlüssen. Draus raus schauen für sie nur noch höhere Steuern.

Die meisten können nicht streiken, denn die meisten leben nicht im Sozialismus sondern müssen für sich selbst sorgen: Was bedeutet, die Firma in der sie arbeiten mit nach vorn zu bringen und nicht, sie zu lähmen. Von solch markwirtschaftlichen Kriterien, solcher Lebensnähe bleiben die Privilegierten mit Streikrecht und Rentenvorsorge und Unkündbarkeit verschont. Ihr Einkommen ist sicher - es geht ihnen nur darum, es zu steigern! Dabei interessiert sie auch nicht, dass die öffentliche Hand bereits über die Maßen verschuldet ist. Notfalls sollen halt neue Schulden gemacht werden. Die Schulden von heute sind wiederum die Steuern von morgen. Asozial sind Gewerkschaften also nicht nur gegen den Mitbürger, sondern auch gegen die Nachfahren.

Ich wünsche von Herzen, dass die neue Terrorwelle des öffentlichen “Dienstes”, der Bahn, der BVG usw. usf., einfach ausgesessen wird. Dass der Staat nicht schon wieder einknickt, dass die Volksvertreter als Volksvertreter auftreten. Schluss mit dem Bonzenspuk des 21. Jahrhunderts! Und wenn aussitzen nicht hilft, dann hoffe ich auf den Zorn der Mitbürger. Ich weiss gleichwohl, dass wir dazu viel zu bequem und gezähmt sind. Aber wir haben ja noch die Scharen an Jugend mit “Hintergrund”! Solchen ist vielleicht am Ehesten die urwüchsige, angemessene Antwort in die Wiege gelegt. Die Deutschen allein sind sicher zu zimperlich.

BVG-Streik 1932

1932, BVG-Streik. Ulbricht (stehend) spricht, Goebbels (sitzend, vorn links) lauscht im Präsidium. Damals brauchte die BVG noch NSDAP und KPD vereint. Heute vollzieht man Terror einfach so.

“Zeitgeist Movie”: Gesinnungskitsch für Bildungsferne

Veröffentlicht in Dreck, Movie, Propaganda, Unterschicht, Zeitgeist by malloc am Februar 24th, 2008

Beispielsweise hier wird ein ernst gemeintes Video verbreitet, dessen Herstellung sicher einige Zeit in Anspruch nahm. Zeit, in der die Verfasser sich besser um ihre Bildung gekümmert hätten. Dieses seltsame 2-Stunden-Movie steht exemplarisch für peinliche Stilblüten an “Vernunft” und “Aufklärung” seitens unbedarfter Religions-”Kritiker” und bildet zugleich einen neuen, “zeitgeistigen” Meilenstein in der Kriminalgeschichte der Aufklärung. Es ist nämlich nicht nur peinlich (für die Urheber), sondern richtig übel: Irgendwie kennt man die Stossrichtung, das Alles gab es schon oft - man hatte auch schon mal (18. Jh, Frankreich) die “Göttin Vernunft” ausgerufen, und dieser folgend erstmal reihenweise Nichtaufgeklärte geköpft. (mehr…)

zum Abheben: die vorbildliche Flugbegleiterin

Veröffentlicht in Erotik, Flugbegleiterin, Strip by malloc am Februar 8th, 2008

Für das erste überaus erfreuliche Ereignis des Jahres 2008 sorgt eine Meldung, deren Anlass mindestens fünf Jahre zurückliegt. Der Welt liegt heute ein kurzes Video vor, darin eine französische Flugbegleiterin namens “Stephanie” stript - und zwar im Cockpit, während des Fluges. Ungeduldige scrollen an dieser Stelle bitte gleich weiter, natürlich gibt es das Video hier zu sehen. Und auch das legendäre 2. Video! Mein Geschreibe muss man nicht lesen.

Ich hielt diesen Kurzfilm zunächst für einen Fake. Er schien mir einfach zu dicht am Männertraum. Und da Träume nie wahr, wohl aber Markt werden, vermutete ich Produktionsabfall irgendeines Filmlabels, welches sich auf Erwachsenenunterhaltung ausgerichtet hat und just Szenen minderer technischer Qualität entsorgt, indem es sie auf den Müll wirft, sprich: irgendwo hochlädt, von wo aus ein Weiterleben der Szene im Selbstlauf gesichert scheint.

Ich blieb am Ball, verfolgte den Fortgang der Meldung. Französische Fluggesellschaften suchten nach der Dame. Und wie ich lesen musste, nicht um sie zu belohnen. Dann kam die Nachricht, das Geheimnis sei gelüftet: Weil ein 2. Video existiere, wisse man nun, dass es sich um die 2003 pleite gegangene Fluggesellschaft AOM handele. Die Kunde geisterte durch die Foren. Allerdings, dieses 2. Video schien Legende bleiben zu wollen: Alle sprachen davon, niemand aber zeigte es. Die Spannung war unerträglich: Sehen wollen! Was gibt es noch von Stephanie? Ich glaubte, einem Phantom nachzujagen. Das war doch wirklich mal ein Beitrag gegen die Übermacht der Vernunft, der Technik, der Sicherheit, der Bedenken. Eine Stewardess geht ins Cockpit und stript dort. Der erste Aufstand gegen die geordnete Welt im neuen Jahrtausend, wie er so nicht erfunden werden könnte. Entwaffnend, erotisch, befreiend, einfach, gut. Eine Frau in Uniform, ein Cockpit voller Armaturen, der ganze Ernst der Flugsicherheit. Kurzerhand infrage gestellt durch blanke Titten (und zwar ansehnliche).

Ich war sehr froh, zu erfahren, dass die Dame ausser Gefahr ist: Man kann ihr nicht kündigen, denn die Firma gibt es nicht mehr. Sehr gut.

Den ersten optischen Beleg für das ominöse 2. Video gab es dann hier (Vorsicht! Video nicht anklicken! Nachdem über 2 Minuten vergingen, wird im entscheidenden Augenblick die Brust durch Balken abgedeckt!):
http://www.20min.ch/digital/webpage/story/25618704

Alsdann fand ich, technorati sei Dank, diesen Eintrag hier, der das zweite Video in voller Länge bringt, und in besserer Qualität als der youtube- Kasten unten:

http://saibot-blog.blogspot.com/2008/02/erotik-ber-den-wolken-teil2.html

Der einzige Grund, warum ich jene Fassung hier nicht direkt einbinde, ist der, dass die wordpress-Software das einfach nicht hinbekommt.

Was bisher fehlte, war die Zusammenfassung beider erfreulicher Videos auf einer Seite. Das leiste daher ich jetzt, und vermutlich haben tausend Andere zur selben Zeit denselben Antrieb, uns allen diesen Dienst zu erweisen. Ich kann nur hoffen, dass das 2., legendäre Video, nicht gleich wieder bei Youtube entfernt wird.

Zunächst also das Video, mit dem alles begann:

Und hier ist nun das 2. Video, ohne “Balken” (neue, bessere Fassung, gefunden 11.02.2008):

In der Hoffnung, einen Dienst geleistet zu haben:

malloc.